Jetzt beitreten

Ausstellungskalender

M D M D F S S
 
 
 
 
1
 
2
 
3
 
4
 
5
 
6
 
7
 
8
 
9
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
 
29
 
30
 
 

Entdecken Sie „Des Pudels Kern“

 

Der Pudel ist eine sehr alte Hunderasse, die im Verlauf der Geschichte schon einiges miterleben durfte. Ursprünglich war der Pudel ein Wasserjagdhund, der erlegtes Wild apportierte, dann machte er Karriere im Zirkus und in der feinen Gesellschaft bei Hofe. Und in den 60iger Jahren des 20. JH. war er Einer der beliebtesten. Begleithunderassen in Europa und den USA. Heute, ca. 70 Jahre später ist der Pudel ein Geheimtipp unter den Hundeleuten. Anpassungsfähig, freundlich und intelligent ist er für so ziemlich jeden Lebensstil geeignet. Familien sind von ihm genauso begeistert, wie alleinstehende Personen.

Auch Hundesportler wissen um die Qualität dieser Rasse. Ihr schnelles Lernen und ihre hohe Motivation für ihren Menschen alles so gut wie möglich zu erledigen, macht sie in vielen Bereichen zu wirklich einmaligen Partnern. Zwerg- und Kleinpudel brillieren im Agillity auch auf Weltmeisterschaften. Obedience und Turnierhundesport (THS) ist egal für welche Varietät ein tolles Vergnügen.

Das einmalige Wesen des Pudels macht dies alles möglich. Sie sind energiegeladen und ihrem Menschen treu geblieben.    Im Alltag sind sie ruhige Begleiter, die sich elegant zu benehmen wissen und nicht unnötig auffallen. Aber wehe, wenn sie losgelassen- rennen, toben und springen, dann sind sie in ihrem Element. Aber auch ein Pudel gehört erzogen und ausgelastet. Körperliche Bewegung ist ebenso wichtig wie Kopfarbeit. Mit liebevoller Konsequenz ist ein Pudel ein wirklich leicht zu erziehender Hund. Man muss aber beachten, dass der Pudel meist so schlau ist, auch uns Menschen problemlos zu erziehen. So lange es im Rahmen bleibt, ist das natürlich kein Problem und es ist ein tolles Miteinander , aber man muss eben einfach wissen, dass man nicht alles durchgehen lassen darf. Egal, wie süß, drollig oder charmant er ein Nein zu umgehen sucht, sollte ein Nein auch immer ein Nein bleiben.

Der Pudel hat noch eine ganz tolle Besonderheit: er haart nicht. Des Pudels-Haar wächst wie Menschenhaar, einfach immer und immer weiter und so muss es wie Menschenhaar auch immer wieder gekürzt werden. Der Rassestandard beschreibt verschiedene Frisuren, wie man sie auf Ausstellungen zeigen darf. Was allerdings der Einzelne aus seinem Pudel macht, ist nur ihm und seinem Geschmack überlassen. Dem Pudel selbst ist es egal, wie er aussieht. Hauptsache er darf Hund sein und durch Wiesen und Wälder toben.

Das Pudelhaar muss gepflegt werden. Neben der regelmäßigen Frisur durch den Halter oder durch einen Hundefriseur, muss ein Pudel regelmäßig gründlich gebürstet werden, damit sich kein Filz bildet. Mit dem richtigen Werkzeug ist aber auch dies kein Problem und wer pflegt nicht lieber seinen Hund, als ausgefallene Haare in der Wohnung aufzuputzen?

Für viele Allergiker stellt der Pudel alleine aufgrund seiner Haarstruktur die Möglichkeit zur Hundehaltung dar, da viele auf diese nicht reagieren. Natürlich heißt es auch hier, bitte vor der Anschaffung genau abklären, ob es wirklich funktioniert. Züchterbesuche ohne Schniefnase sind ein eindeutiges Indiz.

 

Den Pudel gibt es in vier verschiedenen Größen:

Toypudel: Widerristhöhe (Schulterhöhe) unter 28 cm
Zwergpudel: 
Widerristhöhe (Schulterhöhe) 28-35 cm
Kleinpudel: Widerristhöhe (Schulterhöhe) 35-45 cm
Großpudel:
Widerristhöhe (Schulterhöhe) 45-60 cm


und sehr vielen Farben:

schwarz

das schwarz muss einheitlich sein und soll ein tiefes schwarz aufweisen. Weiße Stichelhaare sind nicht erwünscht. Ein leichter, brauner Anflug im Jugendalter verschwindet wieder und ist nicht als Makel anzusehen. Die Haut ist dunkelpigmentiert, Lefzen, Ballen und Krallen sind schwarz, das Augen- und Rachenpigment ist dunkel. Die Augenfarbe ist dunkelbraun.


 

weiß

das Haarkleid soll rein weiß sein, ein sektfarbener Anflug in der Jugendzeit besonders an den Ohren soll im Erwachsenenalter nicht mehr sichtbar sein. Die Haut soll gut pigmentiert sein (silber), Lefzen, Nasenspiegel, Krallen und Ballen sind schwarz. Weiße, oder weiße und schwarze Krallen, sind nicht gerne gesehen, zeugen sie doch von minderer Pigmentierung. Das Rachenpigment ist gut gesättigt. Die Augen sollen dunkelbraun sein.


 braun

das Haarkleid soll eine einheitliche braune Farbe aufweisen. Weiße Stichelhaare sind nicht erwünscht. Die Haut ist dunkel pigmentiert, Lefzen, Nasenschwamm und Rachenpigment ist braun, manchmal auch leberfarben. Die Krallen sind braun. Die Augen sollen dunkelbernsteinfarben sein, helle Augen sind nicht erwünscht. Erwünschtes Zuchtziel wären braune Hunde, die nicht frühzeitig vergrauen oder aufhellen. 


 

silber

Silberpudel werden schwarz geboren und silbern erst in den ersten Lebensmonaten. Die endgültige Farbe silber erhalten sie meist erst mit 5 bis 6 Jahren. Die Silberfarbe soll einheitlich sein, ein mittleres Silber wird angestrebt. Die Haut ist dunkel (silber), Lefzen, Ballen und Krallen sind schwarz. Das Rachenpigment ist gut gesättigt (dunkel). Die Augen sollen dunkelbraun sein.


apricot

erwünscht ist ein sattes apricot, hellere und dunklere Farbnuancen sind aber durchaus üblich. Eine einheitliche Farbe - ohne Schattierungen - ist ist von Vorteil. Das Pigment (Rachen, Haut) soll gut gesättigt sein, Lefzen, Nasenschwamm und Ballen sind braun, Krallen können schwarz oder braun sein. Die Augen sind dunkelbraun.


 

rotfalb (red)

das ganze Haarkleid muss einheitlich sein, möglichst in einem satten Rotton. In keinem Fall zu apricot tendierend und keinesfalls orangefarben sein. Krallen, Nasenschwamm und Lefzen können sowohl dunkelbraun, wie auch schwarz sein. Das Pigment sollte mäglichst satt sein. Erwünschtes Zuchtziel wären redfarbene Hunde, die ihre Farbe bis ins hohe Alter halten und nicht frühzeitig vergrauen oder aufhellen.


 

schwarz/weiß gescheckt (harlekin)

vorzugsweise: 60 % weiß und 40 % schwarz

Kopf und Ohren müssen schwarz sein. Zulässig sind: Ein kleiner oder mittelgroßer Fleck (Feder-weiß) auf dem Kopfsowie eine Chrysantheme oder eine kleine Blesse in Form eines weißen, schmalen Streifen von der Nasenwurzel bis höchstens zum 1. Halswirbel. Der Fang darf weiß sein. Über den Rumpf, etwas symmetrisch angeordnet, sollten mehrere große vom weiß scharf abgegrenzte schwarze Platten verteilt sein - der sogenannte Plattenschecke. Ein durchgehender, schwarzer Rücken ist erlaubt, dabei handelt es sich um die sogenannte Mantel- oder Harlekinschecken. Die Rute kann schwarz/weiß gescheckt, oder weiß sein. 

Die Läufe müssen weiß sein, obwohl sogenannte Augenflecken vorkommen - die auch innerhalb der Linie wie Muttermale vererbt werden. sogenannte Ticklings - kleine, schwarze Punkte im weißen Fell, sind nicht erwünscht. Die Ballen und Krallen können aufgrund der Scheckung sowohl schwarz, wie auch weiß oder gar zweifarbig sein. Die Haut muss in den schwarzen Partien silbrig-dunkel pigmentiert sein, rosa (hautfarben) oder atlasfarben in den weißen Partien. Nasenspiegel, Lefzen und Lidrandpigment muss schwarz sein. Die Augen sollten dunkelbraun sein.


 

schwarz/loh farben (black and tan)

Bei den schwarz/loh-farbenen Pudeln ist die Farbe schwarz vorherrschend und wird von der Farbe "loh" (helles apricot über verschiedene Nuancen bis hin zum rotbraun) in symetrischer Zeichnung leicht fließend unterbrochen und zwar vorzugsweise in den Augenbrauen, im Saum des Behanges, im Bart und an den Wangen, im beidseitigen Brustspiegel, an allen vier Läufen und am After, sowie dem ersten Drittel der Unterseite der Rute. Ein schwarzer Streifen an den Rückenseiten oder schwarze Außenseiten der Beine sind zulässig, jedoch nicht zu fördern. Die Zeichnung soll klar abgegrenzt sein und keinen sogenannten Russ aufweisen. Farbverhältnisse: Vorzugsweise 80% schwarz, 20% loh.

Das Pigment ist gut gesättigt, die Haut dunkel, Lefzen, Rachen und Nasenschwamm sollten so dunkel wie möglich sein - vorzugsweise schwarz. Ballen und Krallen sind schwarz. Die Augenfarbe ist dunkelbraun.